Thomas Zanner – Landesobmann des SLFB und Präsident der Landarbeiterkammer für Salzburg

Unser SLFB-Landesobmann und Präsident der Landarbeiterkammer, Thomas Zanner, ist ein gebürtiger Lungauer. Er ist verheiratet und hat 3 Kinder. Er wohnt mit seiner Familie in seiner Heimatgemeinde Zederhaus.
Beruflich absolvierte er zunächst von 1975 bis 1978 eine Tischlerlehre, die er mit der Gesellenprüfung erfolgreich abschloss. 1981 begann er als Forstarbeiter eine weitere Lehre, die er 1983 mit der Facharbeiterprüfung mit Auszeichnung abschließen konnte. Seither ist Zanner bei den ÖBf als Forstfacharbeiter beschäftigt; zuerst bei der Forstverwaltung Mauterndorf, dann im Forstbetrieb Tamsweg und seit der Zusammenlegung im Forstbetrieb Kärnten-Lungau. Er ist dort auch erfolgreich als Betriebsrat tätig. Seine Funktion in der Landarbeiterkammer begann 1995 als Kammerrat. Thomas Zanner wurde nach dem Ausscheiden von Vizepräsident Ing. Gerd Lauth am 19.Mai 2003 einstimmig zum Vizepräsidenten gewählt. Er war bereits von 1998 bis 2000 zweiter Vizepräsident, bis durch das Landarbeiterkammer-Gesetz 2000 die Funktion des 2. Vizepräsidenten abgeschafft wurde. In der Zwischenzeit war er Mitglied des Vorstandes der LAK.
Bei der letzten Landarbeiterkammerwahl 2005 konnte Thomas Zanner mit seinen Kandidaten des Salzburger Land- und Forstarbeiterbundes das Ergebnis wiederum verbessern. Die Liste 1 des SLFB konnte mit 79,32 % der abgegebenen Stimmen (die Wahlbeteiligung lag bei 62,35%) insgesamt 13 der insgesamt 16 zu vergebenen Mandate in der Vollversammlung der Landarbeiterkammer für Salzburg erreichen.
Für die Landarbeiterkammerwahl im Oktober 2010 hat sich Thomas Zanner wieder als „Spitzenkandidat des SLFB“ zur Verfügung gestellt!

Über seine Funktion und Arbeit als Landesobmann und Präsident der LAK sagt Thomas Zanner:
„Die Herausforderungen an die Dienstnehmer und die Verantwortung des Einzelnen steigen ständig. Die Ursachen sind vielschichtig. Konkurrenz und wirtschaftliche Situation in einer globalen Wirtschaft bringen dies mit sich. Von meiner Einstellung her wäre mir mehr Rücksichtnahme auf das örtliche, regionale Wirtschaften lieber. Es ist ohnehin ein europaweites Problem, dass die ländlichen Regionen gegenüber den Ballungsräumen an wirtschaftlicher Bedeutung verlieren. Auch die Konkurrenz von unlauteren Mitbewerbern spielt dabei eine große Rolle. Es muss der illegalen und unqualifizierten Beschäftigung Einhalt geboten werden. Dies bringt auch Nachteile für die Allgemeinheit. Es steigen damit auch die Anforderungen an die Landarbeiterkammer als gesetzliche Interessenvertretung. Nur eine effiziente Vertretung kann hier etwas bewirken. Hiefür ist eine gute Zusammenarbeit in der Kammer und damit meine ich auch zwischen den Fraktionen unumgänglich. Von meiner Seite möchte ich diese anbieten, und die andere Fraktion darum ersuchen. Generell möchte ich dazu feststellen, dass die Landarbeiterkammer unter Bedachtnahme auf ihre Ressourcen auf die Mitarbeit aller Funktionäre und Vertrauensleute angewiesen ist, um erfolgreich sein zu können.
Wenn wir eine effiziente Vertretung der Dienstnehmer in der Land- und Forstwirtschaft wollen, müssen wir uns aber auch mit vereinten Kräften bemühen, die Eigenständigkeit der LAK zu erhalten. Dazu gehört aber auch eine ausreichende finanzielle Grundlage. Die Kürzungen auf Landesebene wirken leider dem entgegen. Wenn man will, dass sich die Landarbeiterkammern zur Gänze selbst finanzieren, wird es notwendig sein, das „Land- und forstwirtschaftliche Gebiet“ entsprechend zeitgemäß zu erweitern, um für die notwendige Mitgliederzahl zu sorgen. Dies ist auch ein ständiges Anliegen des Österr. Landarbeiterkammertages und der einzelnen Kammern. Im Verfassungsentwurf von Dr. Fiedler sind zwar die Landarbeiterkammern verankert, damit ist aber noch keine Neudefinition des „Land- und Forstwirtschaftlichen Gebietes“ verbunden. Außerdem sieht der Verfassungsentwurf eine Verbundlichung des Landarbeitsrechtes vor. Dies ist aus unserer Sicht auch als Nachteil zu sehen, da dadurch bestimmte Rechte der Dienstnehmer, speziell auf Kollektivvertragsebene gefährdet werden.
Ein besonderes Anliegen ist mir vor allem die Jugend. Mein Bestreben wäre, verstärkt mit dem Berufsnachwuchs in unserem Bereich in Kontakt zu treten. Daher haben wir auch das Wahlalter für die kommende LAK-Wahl 2010 auf 16 Jahre gesenkt! Obwohl ich, wie alle wissen, aus dem Bereich der Österreichischen Bundesforste komme, habe ich mir zum Ziel gesetzt, ein Vertreter für alle Berufsgruppen zu sein.“

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